10 Kommentare

  1. Philipp Kroiss
    2. November 2018 @ 14:33

    Lieber Jochen,
    Sehr interessant, was du da schreibst. Auch ich wollte anfangs auf meinem Blog höchstliteraturwissenschaftliche Analysen der Werke anbieten, die es mir angetan hatten. Letztendlich sind es dann aber doch höchstpersönliche Artikel geworden und das macht mir so eigentlich viel mehr Spaß. Ich denke auch, dass es, wie du sagst, vielleicht schon viel zu viele Bücherblogs und Blogs im allgemeinen gibt. Dennoch glaube ich, dass man für einige Menschen – auch wenn es nur ein paar Dutzend sein mögen – die “Lieblingsstimme” ist und das ist Motivation genug um weiterzumachen. Wenn du deinen Stil nun änderst, wirst du wohl ein paar verlieren, aber womöglich auch andere dazugewinnen. Für dich selbst muss es richtig und stimmig sein. Ich wünsche dir viel Erfolg damit!
    Mit freundlichen Grüßen,
    bis bald,
    Philipp

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    • Philipp Kroiss
      2. November 2018 @ 14:38

      Übrigens finde ich ein vielleicht für dich ganz interessantes Buch in dieser Phase nicht auf deinem im Blog gezeigtem Foto:
      “Grundkurs Literaturwissenschaft” von Becker/Hummel/Sander. Ich habe dieses auch bereits auf meiner Seite vorgestellt: https://gedankennomade.net/literatur-analysieren-5-wissenschaftliche-methoden/
      Bis bald,
      Philipp

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    • Jochen Kienbaum
      4. November 2018 @ 11:43

      Lieber Philipp, vielen Dank für den Zuspruch und die ermunternden Worte. Was die Literaturwissenschaft betrifft: ich habe die Pause genutzt, einiges aufzufrischen. Ziel war und ist aber nicht, den Blog nun zum Hort hochwissenschaftlicher Analysen aufzupimpen, sondern lediglich etwas mehr Fundament unter meine auch weiterhin höchst subjektiven Betrachtungen zu legen. Vielleicht hast du Recht, wenn du sagst, dass es ausreichen kann, die Lieblingsstimme einiger (vielleicht nur einer handvoll) LeserInnen zu sein. Bescheidenheit hilft manchmal. lg_jochen

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  2. Jürgen Murach
    27. Mai 2018 @ 17:04

    Lieber Jochen,

    zu den Lesern Deiner Literatur-Blogs gehören vermutlich nicht nur “Konsumenten” mit literaturwissenschaftlichem Bildungshintergrund, sondern auch Leser, die sich dem Buch aus allgemeinem und zugleich hohem literarischen Interesse widmen. Dem letztgenannten Leserkreis darfst Du mich zuordnen.
    Der hohe selbstkritische Maßstab, den Du dir auferlegt hast, ist sicherlich den vermeintlichen Ansprüchen des erstgenannten Leserkreis gewidmet.
    Als Angehöriger der zweitgenannten “Kaste“ äußere ich dagegen spontan: Du sollst Dein Licht nicht unter den Scheffel stellen!
    Ich fand Deine stets mit wunderbarem Sprachstil niedergelegten Literatur-Blogs einfach super! Sehr gefreut hat mich auch Dein Beitrag zu dem durch Halloween bedrohten Reformationstag. Ich freue mich schon auf Deine künftigen Blogs nach Beendigung der schöpferischen Ruhepause.

    Viele Grüße aus Krummesse
    Jürgen

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  3. Bri
    27. Mai 2018 @ 10:27

    ich finde es auch gut – das ist die Weiterentwicklung des eigenen Anspruchs. Allerdings gibt es auch Bücher, bei denen das theorethische Wissen auch nicht hilft ;). Dennoch für mich selbst sind es immer mehr die Veweise, die ich aus unterschiedlicher Lektüre aufeinander schließen kann, die sich mir dadurch erschließen, besser gesagt und Strukturen fand ich schon immer interessanter als reine Inhalte. Deshalb bin ich gespannt, wie Du weiter machen wirst. ich persönlich wehre mich derzeit gegen die eintreffenden Herbstprogramme standhaft, das nimmt für mich Druck raus. Denn auch was du zu der Frequenz sagst und dem damit verbundenen Gefühl des auf der Oberfläche bleibens, kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich wünsche viel Spaß in der Pause, manchmal muss man einfach ein Stück zurücktreten, um wieder richtig sehen zu können 😉 LG, Bri

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    • Jochen Kienbaum
      27. Mai 2018 @ 13:52

      Danke, liebe Bri. Das baut auf. lg_jochen

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  4. Anton Goldberg
    26. Mai 2018 @ 22:08

    Finde ich gut. Theorie schadet nie. Einige der Bücher kenne ich auch noch aus Studienzeiten, und für Jochen Vogt habe ich mal ein paar Semester gearbeitet. Netter Mann.
    LG,
    Anton

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    • Jochen Kienbaum
      27. Mai 2018 @ 13:56

      Mich fesselt derzeit der Eagleton am meisten. Sehr verständlich, ohne zu populär zu werden. Ein packender und informativer Ritt durch ältere und aktuelle Literaturtheorie(en). Kann ich wärmstens empfehlen, falls noch nicht bekannt und/oder gelesen. lg_jochen

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  5. Martina
    26. Mai 2018 @ 18:42

    Kann dich zwar verstehen, finde es dennoch schade.
    Dein THEORIEGEBIRGE gefällt mir. Ein paar der Titel kenne ich noch von der Uni. KRITIK ÜBEN von Scott interessiert mich, ich werde es mir auf jeden Fall ansehen.
    Ich hoffe sehr, du erholst dich. Auch wenn du es selbst nicht so empfindest: deine Beiträge sind mit das Beste in der Renzensionslandschaft.

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    • Jochen Kienbaum
      26. Mai 2018 @ 19:56

      Liebe Martina, vielen Dank für Dein Lob und Deinen Zuspruch. Ich bin ja nicht weg, sondern sammel nur neue Kräfte. Ob sich wirklich viel an meinen Beiträgen ändern wird, muss die Zukunft zeigen. Hauptsache, die Lust am Projekt kehrt wieder zurück. lg_jochen

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