10 Comments

  1. Karin
    21. Juni 2018 @ 15:14

    Der Text könnte glatt von mir sein -:))) nur, ich schmeiße auch keine Bücher weg und dieser Austausch 2:1 gelingt mir auch noch nicht, wenn ich 80 bin werde ich mal anfangen zu üben!
    Jean-Claude Carrière spricht mir aus der Seele und in einem Beitrag auf meinem Blog habe ich unter Lesefutter meine Marotten zusammengefasst und ihn mit diesem Ausspruch begonnen:

    Die Nichtleser werden nie verstehen,

    dass eine Bibliothek wie eine Apotheke wirkt,

    in der Medikamente für die Seele bereitstehen.

    (Fernando Savater)

    Genüssliches Lesen in der Blogpause wünscht Karin

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  2. Fräulein Julia
    27. Januar 2017 @ 09:55

    Gerade mal wieder hier gestöbert und den Text bei kühler Januarmorgensonne gelesen. Ich unterschreibe das alles sofort, tippe ich es doch neben meinem überquellenden Bücherregal und einem schiefen Stapel Neuerscheinungen sitzend 🙂
    Für das notwendige Aussortieren steht in meiner Straße zum Glück ein “Buchbaum” – Bücher in den Müll zu werfen, das würde ich nicht übers Herz bringen…

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  3. Herr Hund
    6. November 2015 @ 05:58

    Tststs, Sie Koketter, da war jetzt nichts gestammelt. Stammeln tut der, der sich nicht sicher ist, der nicht bei sich ist, der einem einen Bären aufbinden will (es sei denn, gerade darin ist er bei sich). Nein, das war sehr homogen vorgetragen und mir bleibt da nur zu sagen: glaub Ihnen und weiß es zu schätzen.

    Nur das mit der Tonne tut weh.

    Freundlichst
    Ihr Herr Hund, bibliophil nach seinen Möglichkeiten (die vielleicht sehr bald sehr viel günstigere sind)

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    • Jochen Kienbaum
      6. November 2015 @ 09:47

      Au weia, lieber Herr Hund, jetzt werfen auch Sie mir die »Tonne« vor die Füße. Dieses Hilfsmittels der Entsorgung bediene ich mich nur äußerst selten und verweise im Zusammenhang erneut und gerne auf die Argumentationskette des geschätzten »Kaffeehaussitzers«. lg_jochen

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  4. Gérard Otremba
    5. November 2015 @ 15:52

    Man schmeißt Bücher nicht weg, man gibt sie ab, stellt sie anderen zur Verfügung, aber man schmeißt Bücher nicht weg. Vielleicht habe ich zu Weihnachten Zeit, mir ähnliche Gedanken über meine Bibliothek zu machen. Und CDs archiviere ich ja auch noch. Viel Grüße, Gérard

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    • Jochen Kienbaum
      5. November 2015 @ 16:07

      Grundsätzlich gebe ich dir Recht, Gérard. Aber manchmal sind Bücher wirklich nur noch reif für den Müll (oder von vorneherein Müll (wie sowas dann in meine Hände geraten konnte, ist eine andere Geschichte)). Diese Ausreisser-Exemplare kommen in die Tonne. Uwe hat das im verlinkten Artikel eigentlich sehr treffend beschrieben. Ansonsten gilt: gute und gut erhaltene Bücher wandern weiter. lg_jochen

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  5. Tobi
    5. November 2015 @ 15:21

    Hallo Jochen,

    ein interessanter Beitrag. Ich finde es immer spannend zu sehen, wie andere mit Bücher umgehen, sich organisieren und verwalten. Und ich liebe es in Wohnungen zu spitzeln und Bücherregale anzusehen.

    Ich selbst finde mich in deinem Beitrag nicht uneingeschränkt wieder. Ich lese ein Buch nach dem anderen, tauche dann völlig in dieses eine Buch ein und finde es angenehm mich nur auf eines zu fokussieren. Anders als in Job oder Familie, wo man immer 1000 Dinge im Kopf haben muss, zwischen 10 Tabs hin und her springt und parallel an drei Themen arbeitet. Auch meine Bibliothek hat nahezu nur Bücher, die ich auch gelesen habe. Genauso ist mein SuB recht kurz, denn das Buch, das ich aktuell lese, kann schon das nächste Buch ergeben.

    Aber wie du schreibst, ist die private Bibliothek ein lebender Organismus und es ist ausschließlich eine Momentaufnahme möglich. Nächste Woche kann alles schon ganz anders sein und ich sitze vielleicht auf einem riesigen Berg ungelesener Bücher.

    Liebe Grüße
    Tobi

    Reply

    • Jochen Kienbaum
      5. November 2015 @ 16:15

      Lieber Tobi,

      es ist doch wunderschön, wenn das Lesen, der Umgang mit Büchern und das Leben mit und in der Bibliothek bei jedem anders funktioniert.

      Das parallele Lesen hat sich bei mir im Verlauf des Studiums eingestellt und entwickelt. Lange Lektürelisten mussten in den Semesterferien abgearbeitet werden, und weil das Interesse an den Texten oft gleich intensiv war, habe ich mehrere gleichzeitig begonnen. So was kommt von sowas … (Aber es gibt auch Momente des intensiven Eintauchens in ein Einzelwerk; dann bleiben die anderen halt länger liegen.)

      lg_jochen

      Reply

  6. Tobias
    5. November 2015 @ 14:39

    Lieber Jochen,

    Danke für den tollen Text. Du sprichst mir damit aus der Seele und hast alle wichtigen Aspekte gestreift – wie das Morgenlicht.

    bibliophil/manische Grüße
    Tobias

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  7. Wildgans
    5. November 2015 @ 14:06

    Zunehmend gerne habe ich diesen Text gelesen – im Novembersonnenlicht – und beinahe drin gebadet, weil er so identifikabel ist für mich!
    Gruß von Sonja

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