1 Kommentar

  1. Jan Langehein
    17. April 2018 @ 22:15

    Lieber Herr Kienbaum,

    ich weiß nicht, ob Ihr System Ihnen Kommentare zu einem drei Jahre alten Text überhaupt noch anzeigt, dennoch möchte ich mich für die Rezension bedanken. Ich stieß darauf, weil Herr Pleschinski inzwischen ja eine Berühmtheit ist, und ich im Netz nach Rezensionen zu seinem neuen Roman über Gerhart Hauptmann suchte. Den „Holzvulkan“ habe ich Mitte der Neunzigerjahre als Teenager gelesen – mit viel Vergnügen, wenn ich mich recht erinnere. Ich stamme aus der Gegend und war schon als Kind fasziniert von dem verlorenen Bretter-Barock, an dessen Stelle sich heute ein Acker befindet.

    Pleschinski kannte ich damals nicht, der Band muss mir in irgendeiner Buchhandlung in die Hände gefallen sein. Meine Ausgabe stammt von einem Braunschweiger Kleinstverlag namens „Verlag Michael Kröger“, der laut Website zwar nach wie vor existiert, in seiner ganzen Geschichte aber nur sechs Bücher publiziert hat. In dieser Liga der Publizität hätte ich bis „Königsallee“ auch Hans Pleschinski vermutet. Dass es bereits 2014 eine Neuauflage des „Holzvulkans“ bei C.H.Beck gab, hat mich so überrascht wie erfreut.

    Zwei Berichtigungen zum Herzog-Anton-Ulrich-Museum muss ich als Braunschweiger Lokalpatriot aber anbringen. Erstens: Das Haus konnte 2014 schon deshalb nur schlecht besucht sein, weil es zwecks Renovierung geschlossen war. Inzwischen ist es – um einen Anbau erweitert – wieder eröffnet, ein Publikumsmagnet und eine der bedeutendsten, europäischen Sammlungen barocker Malerei abseits der Metropolen. Zweitens: Ich weiß nicht genau, welche der Bilder der tolle Herzog noch persönlich erworben hat. Aber die heutige Dauerausstellung vereint unter anderem Cranach d. Ä., Dürer, van Dyck, Rembrandt, Rubens und Vermeer. Zwischen all der Masse dürfte sich also auch ein bisschen Klasse finden lassen.

    Beste Grüße – inzwischen aus Berlin
    Jan Langehein

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