5 Kommentare

  1. Frank O. Rudkoffsky
    20. April 2015 @ 07:18

    Ich bin gespannt auf den zweiten Teil deiner Rezension – das Buch ist dank Teil 1 jedenfalls schon auf meiner Leseliste gelandet, ich habe mal wieder Lust auf eine unterhaltsame Herausforderung!

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    • Jochen Kienbaum
      20. April 2015 @ 12:35

      Auf den zweiten Teil meiner Besprechung bin ich auch gespannt! Spaß beiseite, das kann noch ein wenig dauern, weil das Lesetempo durch mehrere Parallellektüren etwas ausgebremst wurde. Aber ich bleibe dran. lg_jochen

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  2. kai60
    18. April 2015 @ 07:55

    Lieber Jochen,
    eigentlich halten mich jetzt nur noch die mondterhsften 800 Seitrn vom Kauf des Buchrs ab. Ansonsten hast Du mich da jetzt ein bisschen angefixt. Zugegeben auch deshalb, weil ich die mir das Buch nach der Lektüre Deiner Besprechung ein bisschen als das zeitgenössische Gegenstück zu den Glücklichen von Peter Paul Zahl aus den 70ern vorstelle, bloß dass das Buch von Witzel nicht so nen Wirbel auslöst wie PPZs Anarchobuch es damals noch konnte.
    Danke für den Tippund Liebe Grüße
    Kai

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    • Jochen Kienbaum
      18. April 2015 @ 12:31

      Hallo Kai, so monsterhaft sind die 800 Seiten nicht, auch wenn es anfangs so scheinen mag. Das Buch ist über weite Strecken sehr unterhaltsam, ja, witzig sogar.
      Gewisse Anklänge an »Die Glücklichen« sind da, aber im großen und ganzen geht Witzel doch in eine etwas andere Richtung, eine gemäßigtere, weniger politisch-radikale. »Der Teenager« ist »privater«, mehr auf die erzählende Figur des Existenzzauderers zugeschnitten, dem man allerdings nicht alles glauben darf, was er so von sich gibt.
      Sein oubertärer Gesit fiktionalisiert auf Teufel komm raus. So wird nicht nur die RAF erfunden, sondern auch die Nazis, mehrfach. Ist wirklich schräg.
      lg_jochen

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      • skyaboveoldblueplace
        1. Mai 2015 @ 13:25

        Lieber Jochen,
        schräg ist auf jeden Fall gut – wenn es gut gemacht ist. Aber das scheint hier ja so zu sein. Auf jeden Fall steht der Roman jetzt sehr weit oben auf der Liste. Und Matthes & Seitz ist auch so ein Verlag, dem ich normalerweise blind vertraue, was die Qualität betrifft.
        Noch in eigener Sache: habe mich zuerst hier mit der falschen Email (kai60) angemeldet, habe das jetzt geändert in meine Blog-Adresse.
        Liebe Grüsse
        Kai

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