6 Comments

  1. Alexander Cien
    25. April 2017 @ 07:42

    Meine eigenen Vorstellung vom Leben (Logotpp), als ein Realisieren aus dem Möglichkeitsfeld (Nootop) ist im Laufe mehrerer abgebrochenen Lektüren von R.M.’s “Mann ohne Eigenschaften” entstanden. Das Potential und die Schönheit der Sprache erschlossen sich dann bei einer lesewütigen Lektüre im Krankenbett, in einem Zug bis zur letzten Seite und da lernte ich die Kraft des Scheiterns und des Fragments für meinen eigenen Weg zu nutzen. Bitte unbedingt weitermachen! Da mein R.M. in einer von 80 Bananenkisten steckt, die weit weg lagern, kann ich leider nicht mit dem Buch in der Hand folgen, bis ich mir die neue Ausgabe leisten kann. Alles Gute!

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    • Jochen Kienbaum
      25. April 2017 @ 08:16

      Lieber Alexander, danke für Ihre Aufmunterung fortzufahren mit diesem Projekt und für Ihr Interesse. Die Bananenkiste darf im Keller bleiben und das Portemonnaie (vorerst) verschont werden. Der Text der (krit.-hist.) Neuausgabe ist auch online einzusehen, da es sich um eine »Hybridausgabe« handelt. http://musilonline.at So ist Ulrich immer dabei, daheim und unterwegs (eine Verknüpfung mit dem Internet vorausgesetzt). Selbst im Faksimile der Erstausgabe lässt sich der MoE dort lesen. (Vor einem hochauflösendem Bildschirm meint man sogar das vergilbte Papier zu riechen.) Probieren Sie es mal aus. lg_jochen

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  2. gkazakou
    23. April 2017 @ 22:03

    ich fand schon beim ersten Lesen mit 18 den Mann ohne Eigenschaften eine äußerst spannende Lektüre. Drauf gebrcht wurde ich durch Deschners “Kitsch, Konvention und Kunst”, denn in unserer kleinen Provinzstadt in Norddeutschland war das Buch noch nicht angekommen (und ist es wahrscheinlich bis heute nicht). Vor ein paar Jahren las ich das Buch, nun in einer überarbeiteten Fassung, ein weiteres Mal und war wieder fasziniert. .
    Ich freu mich auf deinen Blickwinkel

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    • Jochen Kienbaum
      24. April 2017 @ 09:26

      Liebe Gerda, nun interessiert mich, welche überarbeitete Ausgabe/Fassung vom MoE Dich fasziniert hat. Verrätst Du es mir? Ich sammel augenblicklich alles, was ich in Sachen R.M. in die Finger bekommen kann. (Ich bin manischer Bücher-Stapler. ich kann nicht anders!) lg_jochen

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  3. Bert
    23. April 2017 @ 16:05

    Anfänglich entwickelt der MoE erstaunliche Sogwirkung – aber beim Langstreckenlauf wird’s ja erst in der Mitte etwas mühsam.

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    • Jochen Kienbaum
      24. April 2017 @ 09:30

      Bei jedem Langstreckenlauf wird’s in der Mitte zäh, meine ich mal gehört zu haben. Was derzeit gut funktioniert, ist das Lesen in vorportionierten Häppchen, sprich: meine Vorgabe von etwa 25 Seiten pro Tag. Ich hoffe mit etwas Disziplin, auf diese Weise auch ermüdende Passagen zu überwinden. Mal sehen, ob’s klappt. lg_jochen

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