Gehen, ging, gegangen – Jenny Erpenbeck konjugiert die Lage der Flüchtlinge

Jenny Erpenbeck konjugiert die Lage der Flüchtlinge. Ein notwendiger und wichtiger Roman zur aktuellen Situation, der niemals den moralischen Zeigefinger hebt und mit Fakten gespickt informiert. »Gehen, ging, gegangen« briliert mit unendlich viel gutem Willen, aber es fehlt leider an Schärfe, Kontur und Reibungsfläche. Unterm Strich bleibt Erpenbeck zu brav, zu blass und möchte es allen Recht machen.

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