7 Kommentare

  1. buchwolf
    22. Oktober 2017 @ 08:54

    Ja, schon ein seltsames Phänomen, diese negativen Begriffe… Auch wenn sie nicht immer so negativ empfunden werden, sondern eher als Ehrentitel.
    lg, buchwolf

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  2. mikkaliest
    16. Oktober 2017 @ 18:35

    Huhu!

    Sehr interessant! So genau habe ich tatsächlich noch nie über das Thema nachgedacht – vielleicht, weil es inzwischen mit Sicherheit über 30 Jahre her ist, dass ich mich jemand das erste Mal „Leseratte“ genannt hat, ich habe es einfach als etwas Positives verinnerlicht.

    Dass ich Ratten für wundebare Haustiere halte, tut dabei sicher sein Übriges! Aber wenn ich mir die Definition ansehe, dass die Leseratte wahllos schlingt – nein, das passt nicht auf mich, ich bin eine eher kritische Leserin.

    Ich hatte vor etwa 10 Jahren tatsächlich mal das Problem, dass ich an den Buchschnitten einiger alter Bücher eines Tages Insektenlarven fand, und eine merkwürdige klebrige Masse, die wohl von ihnen ausgeschieden worden war. Keine Ahnung, welcher Art diese Larven angehörten, aber es war eine wenig erbauliche Aufgabe, alle Bücher aus den Regalen zu ziehen und zu säubern…

    Die meisten Buchblogger müssen sich wohl Büchernarren schimpfen lasse, zumindest was das Anhäufen betrifft! Bevor ich mit dem Bloggen angefangen habe, habe ich jedenfalls nicht annähernd so viele Bücher gekauft…

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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    • Jochen
      18. Oktober 2017 @ 09:20

      Hallo Mikka, vielen Dank für Deine Gedanken zum Thema und fürs Teilen auf Deinem Blog. lg_jochen

      Antworten

  3. Petra Gust-Kazakos
    12. Oktober 2017 @ 19:10

    Hallo Jochen,
    zu diesem Thema hatte ich mir im 3. Kapitel der „Gefahren des Lesens“ auch meine Gedanken gemacht und schlug daher Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Art der Viel-Leser vor ; ) (Gefährdet, weil laut der Studie „Lesen in Deutschland 2008″ nur 3 % zu jenen gehören, die mehr als 50 Bücher pro Jahr lesen).
    „Was können wir tun, um diese seltene Spezies der belesenen Viel-Leser zu schützen? Gefährdete Arten ziehen üblicherweise über kurz oder lang das Interesse und die Sorge in Teilen der Öffentlichkeit auf sich und profitieren von eigens ins Leben gerufenen Artenschutzprogrammen. Ein derartiges Programm könnte dem Schutz der Bibliosphäre überhaupt dienen, an deren Sicherung und Erhalt die Viel-Leser nachhaltig beteiligt sind: Sie sorgen mit ihrem überdurchschnittlich hohen Beitrag (in Form ihrer unerschöpflichen Leselust) für ein Auskommen der Autoren, für die Nachfrage an Büchern, Buchhandlungen und Bibliotheken und die Vergrößerung und Weiterentwicklung des Bücherbestands (des eigenen wie des öffentlichen).
    Gewiss würde ein internationales Abkommen zum Artenschutz, inklusive Populationsschutz, Schutz der natürlichen Lebensräume sowie Bestandsstützung oder gar einem Erhaltungszuchtprogramm die Gesellschaft für die Bedürfnisse der Viel-Leser sensibilisieren und langfristig Verständnis und Toleranz zwischen den Lesern und Viel-Lesern sowie zwischen den Viel-Lesern und Nicht-Lesern stärken. Aber wir wollen uns nicht der Gefahr aussetzen, als schrullige Missionierer zu gelten. Das Image der Viel-Leser ist schon angeschlagen genug.“
    Herzliche Grüße
    Petra

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    • Jochen
      13. Oktober 2017 @ 22:33

      Liebe Petra, das mit dem Artenschutz ist eine berückende Idee. Abschließend dann noch einige positiv konnotierte Begriffe für Vielleser finden und die Sache ist geritzt. 😉
      lg_jochen

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  4. simonsegur
    11. Oktober 2017 @ 11:22

    Klasse Beitrag, meinen herzlichen Dank. Ich wunderte mich schon lange über diese negativen Konnotationen … Was positives fällt mir auch nicht ein, höchstens das neutral-wissenschaftliche „bibliophil“
    Liebe Grüße!

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    • Jochen
      13. Oktober 2017 @ 22:35

      Nicht wahr?! Schon merkwürdig, dass es keinen positiv bestzten Begriff zu geben scheint. Als ob viel lesen schädlich sei, was es definitiv nicht ist. lg_jochen

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