4 Kommentare

  1. Katharina
    10. Juni 2016 @ 17:59

    Ich muss gestehen, dass ich bisher noch keinen rechten Zugang zu Roland Barthes gefunden habe. Vielleicht sollte ich jetzt den Rummel um die EM dafür nutzen und mich mit dem Eiffelturm beschäftigen. Es könnte ja sein, dass ich mich doch noch anfreunde mit Roland Barthes. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, allerdings ist das Vorhaben in Konkurrenz zu leichter Konzumierbarem etwas ins Hintertreffen geraten! Vielen Dank für den Beitrag, so hab ich doch noch was von der EM ohne Fußball gucken zu müssen!

    Viele Grüße,
    Katharina

    P.S. Im Französischen ist Turm weiblich -> La Tour Eiffel. Sorry, ich habs mir nicht verkneifen können

    Antworten

    • Jochen
      11. Juni 2016 @ 08:20

      Hallo Katharina, gut, dass du es dir nicht verkniffen hast, mir ob meiner mangelhaften Französischkenntnisse einen Knuff zu geben. Wird korrigiert. Und mit dem Eiffelturm, dann in Folge vielleicht mit den Mythen des Alltags und den Fragmenten einer Sprache der Liebe läßt sich sehr gut an Roland Barthes heranrobben. Versuche es, das ist mitunter sehr vergnüglich. lg_jochen

      Antworten

  2. Bersarin
    10. Juni 2016 @ 11:45

    Arrrrrr, ungelesen im Regal – erwischt. Da wollt ich bei mir eigentlich aus Anlaß von Barthes 100. Geburtstag etwas über das Buch schreiben.

    Kleine Hinzuempfehlung noch, gerade bei Matthes & Seitz erschienen, von dem Ethnologen Marc Augé: „Das Pariser Bistrot. Eine Liebeserklärung.“ Allerdings kein rein ethnologisches Buch, sondern aus dem Geist der Imagination geschrieben: Das Bistro als Traumpfad und Phantasieort. (Leider in Paris nur noch bedingt anzutreffen. Über diese Verwandlung von Straßen, Plätzen und Bistrots in Orte des reinen Konsums und wie wir beim Flanieren, Sitzen und Schauen diese Orte dennoch immer wieder umwandeln, will ich in meiner nächsten Parisnotiz etwas schreiben. Es ist so unendlich schade, wenn man durch Paris geht, wie sich die Stadt innerhalb von 30 Jahren veränderte: Rund ums Quartier Saint-Germain-des-Prés und im Quartier Latin finden sich nur noch Luxusboutiquen oder Kunstgalerien der hochpreisigen Art. Ach Paris, mon Amour.)

    Antworten

    • Jochen
      11. Juni 2016 @ 08:21

      Lieber Lars, danke für den Hinweis auf Augé. Und auf deine nächsten Parisnotizen bin ich gespannt. lg_jochen

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

  Ich stimme der Verarbeitung meiner Daten zu

%d Bloggern gefällt das: