5 Comments

  1. jancak
    15. September 2017 @ 17:09

    Ich habe von diesjährigen Longlist zwar schon zehn Titel, aber interessanterweise noch nichts von der Shortlist gelesen.
    Kommt aber noch, am Tag der Shortlistverkündung wußte ich daher, außer daß ich gerne Zaimoglu https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/03/26/evangelio/ als Sieger hätte und ihn auch schon vor zwei Jahren auf die Shortlisthttps://literaturgefluester.wordpress.com/2015/09/26/siebentuermeviertel/wünschte, nicht genau, was daraufstehen sollte.
    “Das Jahr der Frauen”https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/08/25/das-jahr-der-frauen/ hat mir zwar gut gefallen, das “Singen der Sirenen”https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/09/15/das-singen-der-sirenen/ teilweise auch und über den Prosserhttps://literaturgefluester.wordpress.com/2017/09/07/phantome/ war ich sehr erstaunt, daß er seit er bei “Ullstein” ist, viel gefälliger schreibt.
    Da war ich gerade mit dem Regener https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/09/14/wiener-strasse/beschäftig und denke jetzt, da ich damit fertig bin, das wär für mich ein Shortlistbuch und schade, daß.. und verkauft hätte es sich zumindest in Berlin sicher auch sehr gut.
    Gegen die Shortlist habe ich aber nichts, Franzobel, den ich ja als Wienerin sehr gut kenne und mit ihm auch in einer Jury sitze, habe ich schon bei zwei Lesungen aus dem Buch gehört und da denke ich auch, ein toller Schreiber, aber “Kanibalismus” interessiert mich eigentlich nicht so sehr, auf Menasse und sein Schwein bin ich schon sehr gespannt und freue mich auf das Lesen, bei Lehr wäre ich das auch, weil ich da sehr viel Widersprüchiges hörte, aber leider werde ich mir das Buch höchstens zun Geburtstag wünschen können, wie vor zwei Jahren den Witzel https://literaturgefluester.wordpress.com/2015/11/13/die-erfindung-der-roten-armee-fraktion-durch-einen-manisch-depressiven-teenanger-im-sommer-1969/, vielleicht tue ich das auch. Auf das Debut der Saha Mariana Salzman bin ich jebenfalls schon sehr gespannt und den Gerhard Falkner, der mir im Vorjahr https://literaturgefluester.wordpress.com/2016/10/02/apollokalypse/, glaube ich, ebenfalls nicht so sehr gefallen hat, werde ich demnächst lesen, das, was ich bisher über das Buch hörte, interessiert mich aber sehr, liebe Grüße aus Wien beziehungsweise Harland bei St. Pölten, wo es auch eine Wiener Straße gibt und wie waren die Eindrücke von Uwe Timms “Ikarien”?

    Reply

  2. Masuko13
    15. September 2017 @ 11:41

    Lieber Jochen, vielen Dank! Jetzt weiß ich ganz sicher, was ich nicht lesen werde. Und so bleiben die Romane von Menasse und Poschman. Auf beide Bücher freue ich mich sehr. Bei Sasha Marianna Salzmann bin ich vor einiger Zeit ebenfalls nach etwa ca. 100 Seiten ausgestiegen und versuche es gerade ein zweites Mal. Ein verrückter vielschichtiger Text. Es fällt nicht ganz leicht, dran zu bleiben. Bin gespannt, ob dir das beim zweiten Versuch gelingen wird. Überhaupt – es war spannend, zu lesen, wie du die sechs Titel bewertest. Beim nächsten Mal gern mit ein paar weniger Klammern 🙂
    Schöne Grüße!

    Reply

  3. Stefan
    13. September 2017 @ 18:34

    Danke für den Beitrag, Jochen! Ich hatte auch Jakob Nolte alle verfügbaren Daumen gedrückt. Leider sollte es nicht sein, wer weiß was zu der Entscheidung geführt hat. Da kann man nur im Trüben fischen, aber schade bleibt es.
    Bei Franzobel haben mich die handwerklichen Fehler zu sehr gestört, und Juliane ist mit AUSSER SICH auch nicht komplett warm geworden. Damit scheinen wir die Gender-Geschmäcker aber mal ordentlich gegen den Strich zu bürsten, wenn es sowas denn gibt!
    Der Rest bleibe noch zu lesen – mal sehen …

    Reply

    • Jochen
      13. September 2017 @ 20:06

      Wie gesagt, Stefan, ich mag “Die Hauptstadt” von Robert Menasse sehr. Die Gender-Geschmäcker? O.K., die waren eher ironisch in den Ring geworfen, obwohl mehrheitlich im Bekanntenkreis so wahrgenommen. – Die handwerklichen Fehler, ich hab’s in Deinem Beitrag gelesen, verzeihe ich Franzobel. Das Buch ist sehr stark, weil es eine historische Katastrophe glaubwürdig in unsere Zeit hievt. Das was damals auf dem Floß passierte, ist heute ebenso denkbar. (Ganz abgesehen von den Bezügen zu den Flüchtlingsbooten im Mittelmeer und dem “Kapitänsberater”, der wie ein Trump daher kommt.) lg_jochen

      Reply

      • Stefan
        20. September 2017 @ 23:18

        Danke, Jochen, “Die Hauptstadt” ist nun definitiv auf meiner Liste. Habe bisher nur “Selige Zeiten, brüchige Welt” gelesen und fand es ziemlich gut. Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

  Ich stimme der Verarbeitung meiner Daten zu

%d Bloggern gefällt das: